JVG Makler GmbH

Schäden durch Tiere/Schädlinge in der Wohngebäudeversicherung

Im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung sind in der Regel die üblichen Gefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel (evtl. noch Elementar) abgesichert. Jedoch auch Tiere und Schädlinge können großen Schaden anrichten.

Wenn also z.B. ein Marder oder Waschbär in Ihrem Dach haust und sich unbemerkt an der Dachdämmung zu schaffen macht oder auch Dachziegel verschiebt, können schnell Schäden im fünfstelligen Bereich entstehen. Aber auch Schädlinge wie etwa Schaben können sich in Ihrem Haus einnisten und schnell zur Plage werden.
Folge: Ein Exterminator (sprich Schädlingsbekämpfer) muss her!

Doch wie kann man diese Schäden im Rahmen der Wohngebäudeversicherung absichern?

Wenn es um den Einschluss von Schäden durch Tiere und Schädlinge geht, wird oft an die Erweiterung „unbenannte Gefahren“ gedacht. Doch bei der Betrachtung der dortigen Ausschüsse wird schnell klar, dass Schäden durch Tiere und Schädlinge in der Regel ausgeschlossen sind.

In manchen Deckungskonzepten gibt es im Rahmen von „unbenannte Gefahren“ zwar den Ausschluss für Schäden, die durch Schädlinge verursacht werden, jedoch haben wir von einigen Versicherern die Bestätigung, dass ein Marder nicht als Schädling angesehen wird und somit hierfür Versicherungsschutz besteht. Desweiteren gibt es auch ein weiteres Deckungskonzept, welches eine passende Lösung geschaffen hat. Seit dem 01.05.2016 sind dort auch Schäden an elektrischen Anlagen, Leitungen, Dämmungen und Unterspannbahnen von Dächern und Außenwänden durch Nagetiere, Marder und Waschbären ausdrücklich mitversichert.

Geht es rein um die Schädlingsbekämpfung, wie z.B. Wespennestentfernung oder auch die Bekämpfung von Schaben an sich, bieten manche Gesellschaften im rahmen vom Serviceleistungen entsprechende Deckungen. So haben einige Versicherungsbedingungen beispielsweise explizit die Schädlingsbekämpfung mit einem Sublimit von 300 € je Schadensfall mitversichert.

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Ihr
Wolfgang Ruch

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