JVG Makler GmbH

30. Juni 2020
von Wolfgang Ruch
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Wohngebäude – Schäden durch Blindgänger

Der Zweite Weltkrieg liegt nun bereits 75 Jahre zurück und doch stößt man immer wieder auf Blindgänger.
Was, wenn es zu einer Explosion kommt?

Kriegsereignisse sind ein klassischer Ausschluss im Bedingungswerk von Versicherungsgesellschaften. Gebäudeversicherer machen da keine Ausnahme. Explodiert eine Weltkriegsbombe, sehen das viele Experten als Folge eines Kriegsereignisses an. Wie lange dieses zurückliegt, spielt dabei keine Rolle.

Der GDV berichtet auf seiner Seite, dass Schäden durch Blindgänger in der Vergangenheit immer übernommen worden wären. Es liege kein einziger Fall vor, bei dem der Versicherer die Leistung verweigert hätte. Auf den Ausschluss in den eigenen Musterbedingungen weist man dennoch hin, aber auch darauf, dass die Versicherer nicht an diese gebunden wären. So könnten diesen entsprechenden Schutz auch selbst einschließen und so für mehr Sicherheit sorgen. Allgemeine Handhabe ist gut – niedergeschriebene Bedingungen sind jedoch besser.

Welche Wohngebäudeversicherer haben ihre Bedingungen entsprechend erweitert?
Eine Vielzahl von Versicherungsgesellschaften haben dieses Thema eindeutig in ihren Versicherungsbedingungen geregelt. Dann gibt es im Schadensfall kein wenn und aber mehr! Gerne berate ich Sie zu diesem Thema.

Natürlich sind Schäden durch Blindgänger nur ein Leistungspunkt von vielen. Je nach Lage des Gebäudes Ihres Kunden ist dieser Punkt wichtig oder eben zu vernachlässigen. Weitere Infos zum Thema Wohngebäudeversicherung gibt es hier:  Mr.MoneyPenny – Wohngebäude.

Sie haben Fragen zu diesem Thema?
Einfach anrufen oder eine e-mail schreiben.
Ihr
Wolfgang Ruch

23. Juni 2020
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz – Der nicht immer einfache Umgang mit Corona

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Raimund T. hat eine Abmahnung bekommen. Sein Arbeitgeber behauptet, er habe entgegen den ausdrücklichen Weisungen die Hygienemaßnahmen wegen des Corona-Viruses missachtet. Er habe bei der Annahme der Lieferung am 15. Mai dem Lieferanten die Hand gegeben und diesen auch noch freundschaftlich am Arm berührt.
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14. Juni 2020
von Wolfgang Ruch
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Aus AachenMünchener LV wird Generali Lebensversicherung LV

Seit ca. 20 Jahren gehört die AachenMünchener Lebensversicherung  AG zu der Unternehmensgruppe Generali Deutschland AG, die nach der Allianz das zweitgrößte Versicherungsunternehmen in Deutschland ist.

Im Juni 2020 wird der Name AachenMünchener Lebensversicherung AG in Generali Deutschland Lebensversicherung AG umbenannt.

An den Verträgen ändert sich dadurch nichts!
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28. Mai 2020
von Wolfgang Ruch
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Corona bietet Rechtsschutzargumente

In der aktuellen Corona-Pandemie gibt es sehr viel Veränderungen und Unklarheiten. Gerne fragt man dann einmal in Rechtsfragen einen Anwalt, um sich abzusichern oder Tipps und Hilfestellungen zu erhalten.

Anbei einige der häufig auftretenden Fragen:

Arbeitsrecht: Der Lockdown hat bereits jetzt in verschiedenen Wirtschaftsbereichen zu erheblichen Einbußen auf der Einnahmeseite geführt. Es ist – wie in Rezessionen immer der Fall – klar, dass es zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen kommt. Dies gilt für die Arbeitnehmersicht, aber auch aus Sicht der Arbeitgeber. Hochaktuelle Stichwörter sind: Kurzarbeitergeld, Anordnungen zum Urlaub und Überstunden, Abbau von Überstunden, Minusstundenaufbau, Verdienstausfallforderungen, angedrohte Kündigung.
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18. Mai 2020
von Wolfgang Ruch
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Immobilienmakler – Neue Kostenverteilung der Maklerprovision

Letzte Woche hat der Bundestag ein Gesetz in der 1. Lesung verabschiedet, das für die Zukunft regelt, dass die Kosten für Immobiliemakler immer Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen tragen werden.

In vielen Regionen ist dies eine gigantische Preisersparnis, da es dort bisher die Regel war, dass der Käufer die volle Maklerprovision von bis zu 7,14% des Kaufpreises aus eigener Tasche zahlen muss.

Da die Maklerprovision meistens nicht von der Bank als Substanzwert anerkannt wird, muss dieser Betrag zusätzlich zu den Notar- und Grunderwerbsteuern aus dem Eigenkapital bedient werden. Hier wird also zukünftig eine Ersparnis eintreten.

Wie sieht es aktuell in Ihrem Bundesland aus?
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24. April 2020
von Wolfgang Ruch
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Immobiliendarlehen – falsche Widerrufsbelehrung – EuGH Entscheidung und die Folgen

Im Jahr 2014 war das Thema Widerruf von Darlehensverträgen eine häufige Anfrage von Kunden mit Immobiliendarlehen, da nach einem rechtlichen Widerruf des teuren Vertrages ein neuer günstiger abgeschlossen und so viele Zinsen eingespart werden sollten.

Ich habe seinerzeit vor den Folgen eines Widerrufs gewarnt und meine Argumente in diesem Blogbeitrag zusammengetragen.

Am 26.3.2020 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) nach Vorlage des Landgerichts Saarbrücken eine Grundsatzentscheidung zum Thema Widerruf von Darlehensverträgen gefällt.
Ergebnis: Bei einer falschen Widerrufsbelehrung ist ein Widerruf möglich.  Rechtssache C-66/19
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18. März 2020
von Wolfgang Ruch
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Häufig gestellte Fragen zum Thema der Corona-Pandemie und Versicherungsschutz

Gerne gebe ich Ihnen einen Überblick über die in den letzten Tagen aufgetretenen Fragen zum Thema Corona und der Versicherungsschutz:

Wer übernimmt die Kosten für einen Corona-Test?
Egal, ob Sie eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung haben, werden die Kosten für einen Corona-Test in jedem Fall über die Krankenversicherung übernommen, sofern für den Test eine Notwendigkeit bestand. D.h. Verdacht auf Infektion, weil z.B. Kontakt zu einer infizierten Person bestand oder klare Krankheitssymptome vorliegen.
Von prophylaktischen Tests ohne gegebenen Anlass, bitten die Behörden in jedem Fall abzusehen, um die vorhandenen Testkapazitäten nicht unnötig zu belasten und insofern wäre in diesen Fällen auch die Kostenübernahme aus unserer Sicht derzeit nicht klar geregelt.

Übrigens haben die Behörden für alle Fragen rund um die Pandemie allgemeine Infohotlines eingerichtet, an die Sie sich auch im Verdachtsfall auf eine Erkrankung wenden können: Telefon 116 117.
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15. März 2020
von Wolfgang Ruch
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Corona-Krise und unsere Notfallpläne

Liebe Kunden und Leser unseres Blogs,

wir haben aktuell ungewöhnliche Zeiten und ich wünsche mir, dass wir diese alle gemeinsam meistern.
Wichtig ist, dass wir jetzt die Verbreitung des Corona-Virus verlangsamen oder sogar stoppen, um allen Menschen, die eine passende medizinische Betreuung benötigen, auch ermöglichen können.

Wir haben in unserem Büro entsprechende Notfallpläne aktiviert und einen Schichtdienst und Homeoffice an verschiedenen Orten eingeführt, um eine Infizierung eines Mitarbeiters nicht zur Infizierung oder Quarantäne der ganzen Firma führen zu lassen.
Beratungen werden bis auf weiteres ausschließlich per Telefon, e-mail oder Chat durchgeführt.

Fazit: Wir sind weiterhin für Ihre Versicherungs- und Finanzfragen da und speziell in gewohnter Geschwindigkeit Ihr Anspprechpartner im Schadensfall.

9. März 2020
von Wolfgang Ruch
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Coronavirus – welche Auswirkungen auf Ihren Versicherungsschutz hat das Virus zum derzeitigen Stand?

Aufgrund der aktuellen Situation und verstärkten telefonischen Nachfragen, möchte ich mit diesem Blogbeitrag  versuchen, die häufigsten Fragen zum Coronavirus und die Auswirkungen auf den Versicherungsschutz für Sie zu klären:

Reiseversicherung: Grundsätzlich ist das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus über die Reiserücktritts‐ bzw. Reiseabbruchversicherung nicht versichert. Auch in der Stornokostenversicherung ist die Angst vor etwas, das eventuell eintreten könnte, nicht versicherbar. Versicherungsschutz besteht auch dann nicht, wenn der Verbraucher eine Reise in ein Krisengebiet wie China gebucht hat – unabhängig davon, ob eine offizielle Reisewarnung besteht oder nicht. Sollte man im Vorfeld der Reise jedoch tatsächlich an dem Virus erkranken, greift die Reiserücktrittversicherung und man kann von der Reise zurücktreten. Das gilt jedoch nicht, wenn das Virus als Pandemie eingestuft werden sollte. Die Pandemie ist ein Ausschlusskriterium und der Versicherungsschutz entfällt (Ausschlusstatbestand).
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2. März 2020
von Wolfgang Ruch
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Versicherungsfrage der Woche: Coronavirus und die Reiserücktrittsversicherung

Da mich in den letzten Tagen mehrere Fragen zu diesem Thema erreichten, mache ich daraus eine Frage der Woche:

Frage: Kann ich meine Urlaubsreise wegen des Coronavirus absagen, und die Stornokosten über die Reiserücktrittsversicherung abrechnen, weil ich mich vor einer Ansteckung fürchte, aber noch nicht angesteckt habe?
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