JVG Makler GmbH

27. November 2020
von Wolfgang Ruch
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Karambolage-Atlas 2020: Auf Deutschlands Straßen kracht es weniger, dafür wird es teurer

Jeder elfte Fahrzeughalter in Deutschland hat pro Jahr einen Kfz-Schaden. Trotz der weit verbreiteten Klimadiskussion ist das Auto für viele Menschen in Deutschland weiterhin eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel. Zu Beginn dieses Jahres zählte Deutschland 47,7 Millionen zugelassene Personenkraftwagen. Das ist ein Anstieg um mehr als eine halbe Million Fahrzeuge im Vergleich zum Jahr 2019. Gemessen an der Einwohnerzahl besitzt mehr als jeder zweite Bundesbürger einen Pkw.
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15. November 2020
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz – Zu früh gefreut – oder – Uhr ist nicht gleich Uhr

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Kirsten B. möchte ihrem Mann zu seinem 60. Geburtstag im November einen langersehnten Wunsch erfüllen. Dafür hat sie in den letzten Jahren immer wieder etwas Geld zur Seite gelegt.

Damit nichts schief läuft, erkundigt sich Kirsten B. bereits Anfang August bei ihrem Bekannten Christoph W., einem erfahrenen Uhrensammler. Er nennt ihr für die Suche nach einer schönen, seltenen Uhr einige empfehlenswerte Marken. Zwei Wochen später entdeckt Kirsten B. im Schaufenster eines Uhrmachers die perfekte Uhr. Im Geschäft erklärt der Inhaber ihr, dass es sich um ein ganz spezielles Modell aus einer Sonderserie mit limitierter Auflage handelt. Kirsten B. ist begeistert von dieser Uhr, denn das Modell ist auch noch von einer der vorgeschlagenen Marken ihres Bekannten. Der Preis von 9.000,- € schockiert sie allerdings. Mit so einer Summe hatte sie nicht gerechnet. Aber es soll ja etwas Besonderes sein, und so kauft Kirsten B. die Uhr.
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1. November 2020
von Wolfgang Ruch
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Tagesgeld – Negativzinsen werden normal

Immer merh Banken und Sparkassen führen Negativzinsen auf Guthaben von Girokonten und Tagesgeldern ein. Die korrekte Bezeichnung wäre eigentlich Verwahrentgelt.
Zum heutigen Stand (1.11.2020) sind es über 200 Bankhäuser, die von Privatkunden diese Gebühr erheben. Für Geschäftskunden sind es bereits über 280 Geldhäuser. Teilweise wird noch unterschieden zwischen Neukunden und Bestandskunden und nach den Beträgen ab wann diese Gebühr anfällt. Eine insgesamt sehr unübersichtliche Lage, zumal die Banken mit den Verwahrentgelten wöchentlich zunehmen.
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29. Oktober 2020
von Wolfgang Ruch
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Halloween – Gib mir Süßes, sonst gibt´s Saures (Rechtslage)

Am 31. Oktober ist es wieder soweit. Kinder ziehen geschminkt und verkleidet in Gruppen durch die Straße und klopfen an Haustüren und bitten mit dem Spruch „Gib mir süßes, sonst gibt´s Saures“ um Süßigkeiten. Je nach Alter der Kinder im Beisein der Eltern oder alleine als Gruppe.

Während es bei den kleinen Kindern einfach recht süß ist und mehr als Event für Süßigkeitenspender und Familien zu verstehen ist, kann es bei den Jugendlichen schon recht belästigend werden.

Wie sieht es denn Versicherungsrechtlich in diesem Fall aus?

Ich wünsche allen einen angenehmen Abend und immer genügend Süßigkeiten für die klingelnden Kinder, dann sollte es auch wenige Probleme geben.

Ihr
Wolfgang Ruch

6. Oktober 2020
von Wolfgang Ruch
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Rabattschutz in der KFZ-Versicherung

Ist der Rabattschutz in der Kfz-Versicherung überhaupt sinnvoll? Wir wollen ein bisschen Licht ins Dunkel bringen…

Zuerst möchten wir eine der häufigsten Verwechslungen aufklären, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftritt: Der Rabattretter ist kein Rabattschutz!

Der Rabattretter wird bei den aktuellen Tarifen immer seltener und kann i.d.R. nicht gegen Beitragszuschlag in den Versicherungsumfang eingeschlossen werden. Ein Vertrag mit einer hohen Anzahl an schadenfreien Jahren (mindestens jenseits der 25 Jahre und im niedrigsten Beitragssatz) wird durch einen leistungspflichtigen Schaden zwar schadenfreie Jahre verlieren, allerdings nicht so weit zurückgestuft, dass sich der Beitragssatz ändert – und somit bleibt der Zahlbeitrag gleich.
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29. September 2020
von Wolfgang Ruch
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Wohngebäude – Rückstausicherung in der Elementarschadendeckung

Starkregen ist ein Wetterphänomen, das Jahr für Jahr verschiedene Regionen unseres Landes heimsucht. Da kann es Schäden und Unstimmigkeiten mit den Versicherern geben.

„Es gießt wie aus Eimern!“, „Es regnet Hunde und Katzen!“ – der Volksmund hat schöne Redensarten gefunden, um es bildlich zu umschreiben, wenn es so stark regnet, dass man ins Überlegen kommt, ob man nicht besser zwei von jeder Art um sich scharen sollte.

Starkregen gab es schon immer. Historische Chroniken sind voll von Berichten aus dem ganzen Land. Gefühlt häufen sich Starkregenereignisse in den letzten Jahren aber. Dieses Wetterphänomen ist noch erstaunlich unerforscht. Dr. Andreas Becker, Leiter des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie beim Deutschen Wetterdienst, behandelte 2019 das Thema in einer sehr interessanten Präsentation. Spoiler: In dieser zieht der Experte das Fazit, dass ausnahmeslos jeder Ort in Deutschland ein vergleichbares Risiko hat, von einem Starkregenereignis betroffen zu sein.
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8. September 2020
von Wolfgang Ruch
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Kfz Versicherung – Haftung eines Kfz-Anhängers

Das einzig stetige ist der Wandel…   Bei Unfällen mit Gespannen haftet ab sofort wieder der Halter des Zugfahrzeugs.

Die gesetzliche Haftung für Kfz-Anhänger, die mit einem Zugfahrzeug verbunden sind, ist seit dem 17.Juli 2020 deutlich begrenzt worden. Unfallschäden bei sogenannten Gespannen zahlen jetzt wieder die Besitzer der Zugfahrzeuge. Damit wird eine Entscheidung des BGH aus dem Jahr 2010 vom Gesetzgeber korrigiert, die eine Teilung der Kosten zwischen dem Versicherer des Zugfahrzeuges und dem Versicherer des Anhängers vorschrieb. Anhänger-Haftpflichtversicherungen müssen nur leisten, wenn der Anhänger gefahrerhöhend wirkt. Das ist zum Beispiel wenn:
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5. September 2020
von Wolfgang Ruch
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Neue Beitragsbemessungsgrenze in der GKV für 2021

Wie fast jährlich ändern sich die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Zahlen wurden kürzlich aus dem Referentenentwurf veröffentlicht und werden zum Jahresende von Kabinett verabschiedet:

Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 2021: 58.050,- Euro (4.837,50 € mtl.)

Jahresarbeitsentgeltgrenze in der GKV 2021: 64.350,- Euro (5.362,50 € mtl.)
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25. August 2020
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz – Pauschaler Urlaubsärger

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Anni und ihr Mann Charly H. hatten schon am Jahresanfang für sich und die beiden Kinder in den Osterferien einen Städtetrip nach Rom gebucht. Wegen Corona wurde daraus leider nichts. Die Reise wurde abgesagt. Trotz mehrerer Nachfragen wurde das Geld lange nicht ausgezahlt. Der „Reiseveranstalter“ behauptete, es würde sich nicht um eine Pauschalreise handeln, sondern Flug und Hotel wären einzeln gebucht worden und man sei ja nur Reisevermittler, nicht Reiseveranstalter. Daher könne nicht der gesamte Reisepreis erstattet werden. Dann kam auch noch ein Anruf einer sehr freundlichen Dame, die einen Gutschein angeboten hat. Die ca. 3.000,- € brauchte die Familie aber dringend, schließlich befand sich Charly H. in Kurzarbeit. Einen Gutschein könnten sie also gar nicht annehmen, selbst wenn sie wollten.
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11. August 2020
von Wolfgang Ruch
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BAV – Das Betriebsrentenfreibetragsgesetz

Über das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wurde viel berichtet, doch was hat es mit dem Betriebsrentenfreibetragsgesetz auf sich?

Über Betriebsrenten wurde in der Vergangenheit viel geunkt. Lohnt sich doch nicht bzw. lohnt sich doch nur mit Arbeitgeberzuschuss. Das rührt daher, dass im Rentenbezug Steuer fällig wird und auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge fällig werden. Um dieser Belastung gegenzuwirken, wurde das Betriebsrentenstärkungsgesetz verabschiedet, durch das unter anderem Arbeitgeber verpflichtet werden, bei Neuverträgen der betrieblichen Altersvorsorge (und bald auch bei Bestandsverträgen) mindestens 15 Prozent des Umwandlungsbetrags eines Arbeitnehmers als Pflichtzuschuss zu leisten. Soweit so gut und wohl auch den meisten bekannt.
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