JVG Makler GmbH

8. September 2020
von Wolfgang Ruch
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Kfz Versicherung – Haftung eines Kfz-Anhängers

Das einzig stetige ist der Wandel…   Bei Unfällen mit Gespannen haftet ab sofort wieder der Halter des Zugfahrzeugs.

Die gesetzliche Haftung für Kfz-Anhänger, die mit einem Zugfahrzeug verbunden sind, ist seit dem 17.Juli 2020 deutlich begrenzt worden. Unfallschäden bei sogenannten Gespannen zahlen jetzt wieder die Besitzer der Zugfahrzeuge. Damit wird eine Entscheidung des BGH aus dem Jahr 2010 vom Gesetzgeber korrigiert, die eine Teilung der Kosten zwischen dem Versicherer des Zugfahrzeuges und dem Versicherer des Anhängers vorschrieb. Anhänger-Haftpflichtversicherungen müssen nur leisten, wenn der Anhänger gefahrerhöhend wirkt. Das ist zum Beispiel wenn:
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5. September 2020
von Wolfgang Ruch
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Neue Beitragsbemessungsgrenze in der GKV für 2021

Wie fast jährlich ändern sich die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Zahlen wurden kürzlich aus dem Referentenentwurf veröffentlicht und werden zum Jahresende von Kabinett verabschiedet:

Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 2021: 58.050,- Euro (4.837,50 € mtl.)

Jahresarbeitsentgeltgrenze in der GKV 2021: 64.350,- Euro (5.362,50 € mtl.)
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25. August 2020
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz – Pauschaler Urlaubsärger

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Anni und ihr Mann Charly H. hatten schon am Jahresanfang für sich und die beiden Kinder in den Osterferien einen Städtetrip nach Rom gebucht. Wegen Corona wurde daraus leider nichts. Die Reise wurde abgesagt. Trotz mehrerer Nachfragen wurde das Geld lange nicht ausgezahlt. Der „Reiseveranstalter“ behauptete, es würde sich nicht um eine Pauschalreise handeln, sondern Flug und Hotel wären einzeln gebucht worden und man sei ja nur Reisevermittler, nicht Reiseveranstalter. Daher könne nicht der gesamte Reisepreis erstattet werden. Dann kam auch noch ein Anruf einer sehr freundlichen Dame, die einen Gutschein angeboten hat. Die ca. 3.000,- € brauchte die Familie aber dringend, schließlich befand sich Charly H. in Kurzarbeit. Einen Gutschein könnten sie also gar nicht annehmen, selbst wenn sie wollten.
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11. August 2020
von Wolfgang Ruch
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BAV – Das Betriebsrentenfreibetragsgesetz

Über das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wurde viel berichtet, doch was hat es mit dem Betriebsrentenfreibetragsgesetz auf sich?

Über Betriebsrenten wurde in der Vergangenheit viel geunkt. Lohnt sich doch nicht bzw. lohnt sich doch nur mit Arbeitgeberzuschuss. Das rührt daher, dass im Rentenbezug Steuer fällig wird und auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge fällig werden. Um dieser Belastung gegenzuwirken, wurde das Betriebsrentenstärkungsgesetz verabschiedet, durch das unter anderem Arbeitgeber verpflichtet werden, bei Neuverträgen der betrieblichen Altersvorsorge (und bald auch bei Bestandsverträgen) mindestens 15 Prozent des Umwandlungsbetrags eines Arbeitnehmers als Pflichtzuschuss zu leisten. Soweit so gut und wohl auch den meisten bekannt.
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2. August 2020
von Wolfgang Ruch
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DIN Norm 77230 – Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte

DIN Normen gibt es seit gut 100 Jahren in Deutschland. Sorgen sie doch dafür, dass unterschiedliche Produkte zusammenpassen, wenn sie die entsprechende Norm erfüllen. Die bekannteste DIN Norm ist sicherlich diese für unsere Papiergröße. „DIN A4“ ist eine bestimmte Blattgröße und wer einen Drucker, Scanner oder Briefumschlag kauft, der diese Papiergröße verarbeiten kann, bei dem werden diese unterschiedlichen Gegenstände auch zusammenpassen.

In der Finanzberatung waren DIN Normen 100 Jahre völlig unbekannt. Im Jahr 2019 wurde dann erstmals die DIN Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ veröffentlicht, an der viele Jahre ein Gremium aus Wissenschaftlern, Verbraucherschützern und Marktteilnehmern gearbeitet haben.

Die DIN Norm definiert wissenschaftlich fundierte, nachvollziehbare und ökonomisch sinnvolle Standards und bildet damit die Grundlage für einen umfassenden Soll-/Ist-Abgleich rund um die Finanzthemen Absicherung, Vorsorge und Vermögensplanung.
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30. Juni 2020
von Wolfgang Ruch
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Wohngebäude – Schäden durch Blindgänger

Der Zweite Weltkrieg liegt nun bereits 75 Jahre zurück und doch stößt man immer wieder auf Blindgänger.
Was, wenn es zu einer Explosion kommt?

Kriegsereignisse sind ein klassischer Ausschluss im Bedingungswerk von Versicherungsgesellschaften. Gebäudeversicherer machen da keine Ausnahme. Explodiert eine Weltkriegsbombe, sehen das viele Experten als Folge eines Kriegsereignisses an. Wie lange dieses zurückliegt, spielt dabei keine Rolle.

Der GDV berichtet auf seiner Seite, dass Schäden durch Blindgänger in der Vergangenheit immer übernommen worden wären. Es liege kein einziger Fall vor, bei dem der Versicherer die Leistung verweigert hätte. Auf den Ausschluss in den eigenen Musterbedingungen weist man dennoch hin, aber auch darauf, dass die Versicherer nicht an diese gebunden wären. So könnten diesen entsprechenden Schutz auch selbst einschließen und so für mehr Sicherheit sorgen. Allgemeine Handhabe ist gut – niedergeschriebene Bedingungen sind jedoch besser.

Welche Wohngebäudeversicherer haben ihre Bedingungen entsprechend erweitert?
Eine Vielzahl von Versicherungsgesellschaften haben dieses Thema eindeutig in ihren Versicherungsbedingungen geregelt. Dann gibt es im Schadensfall kein wenn und aber mehr! Gerne berate ich Sie zu diesem Thema.

Natürlich sind Schäden durch Blindgänger nur ein Leistungspunkt von vielen. Je nach Lage des Gebäudes Ihres Kunden ist dieser Punkt wichtig oder eben zu vernachlässigen. Weitere Infos zum Thema Wohngebäudeversicherung gibt es hier:  Mr.MoneyPenny – Wohngebäude.

Sie haben Fragen zu diesem Thema?
Einfach anrufen oder eine e-mail schreiben.
Ihr
Wolfgang Ruch

23. Juni 2020
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz – Der nicht immer einfache Umgang mit Corona

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Raimund T. hat eine Abmahnung bekommen. Sein Arbeitgeber behauptet, er habe entgegen den ausdrücklichen Weisungen die Hygienemaßnahmen wegen des Corona-Viruses missachtet. Er habe bei der Annahme der Lieferung am 15. Mai dem Lieferanten die Hand gegeben und diesen auch noch freundschaftlich am Arm berührt.
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14. Juni 2020
von Wolfgang Ruch
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Aus AachenMünchener LV wird Generali Lebensversicherung LV

Seit ca. 20 Jahren gehört die AachenMünchener Lebensversicherung  AG zu der Unternehmensgruppe Generali Deutschland AG, die nach der Allianz das zweitgrößte Versicherungsunternehmen in Deutschland ist.

Im Juni 2020 wird der Name AachenMünchener Lebensversicherung AG in Generali Deutschland Lebensversicherung AG umbenannt.

An den Verträgen ändert sich dadurch nichts!
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28. Mai 2020
von Wolfgang Ruch
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Corona bietet Rechtsschutzargumente

In der aktuellen Corona-Pandemie gibt es sehr viel Veränderungen und Unklarheiten. Gerne fragt man dann einmal in Rechtsfragen einen Anwalt, um sich abzusichern oder Tipps und Hilfestellungen zu erhalten.

Anbei einige der häufig auftretenden Fragen:

Arbeitsrecht: Der Lockdown hat bereits jetzt in verschiedenen Wirtschaftsbereichen zu erheblichen Einbußen auf der Einnahmeseite geführt. Es ist – wie in Rezessionen immer der Fall – klar, dass es zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen kommt. Dies gilt für die Arbeitnehmersicht, aber auch aus Sicht der Arbeitgeber. Hochaktuelle Stichwörter sind: Kurzarbeitergeld, Anordnungen zum Urlaub und Überstunden, Abbau von Überstunden, Minusstundenaufbau, Verdienstausfallforderungen, angedrohte Kündigung.
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18. Mai 2020
von Wolfgang Ruch
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Immobilienmakler – Neue Kostenverteilung der Maklerprovision

Letzte Woche hat der Bundestag ein Gesetz in der 1. Lesung verabschiedet, das für die Zukunft regelt, dass die Kosten für Immobiliemakler immer Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen tragen werden.

In vielen Regionen ist dies eine gigantische Preisersparnis, da es dort bisher die Regel war, dass der Käufer die volle Maklerprovision von bis zu 7,14% des Kaufpreises aus eigener Tasche zahlen muss.

Da die Maklerprovision meistens nicht von der Bank als Substanzwert anerkannt wird, muss dieser Betrag zusätzlich zu den Notar- und Grunderwerbsteuern aus dem Eigenkapital bedient werden. Hier wird also zukünftig eine Ersparnis eintreten.

Wie sieht es aktuell in Ihrem Bundesland aus?
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